Fütterung
verstehen
Was hinter den Empfehlungen steckt — belegt, nicht behauptet. Jeder Beitrag nennt seine Quellen.

Belegt statt
behauptet
Wer im Netz nach Pferdefütterung sucht, findet überwiegend Behauptungen ohne Herkunft. Wir machen es umgekehrt: Unter jedem Beitrag stehen die Veröffentlichungen, aus denen die Zahlen stammen.
Grundlage sind die Empfehlungen der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie von 2014, die Merkblätter des Vereins Futtermitteltest, die Empfehlungen der LUFA Nordrhein-Westfalen und das Standardwerk von Coenen und Vervuert. Es sind dieselben Quellen, mit denen auch unsere Rationsberechnung arbeitet — nicht eine gefällige Auswahl daneben.
Wo diese Quellen sich widersprechen, schreiben wir das hin. Wo sie schweigen, erfinden wir nichts. Beides kommt vor, und beides steht in den Beiträgen an der Stelle, an der es auffällt.
Was Sie hier finden
Rund 6600 Wörter Fachtext zu den Fragen, die in Beratungen am häufigsten kommen — vom Heu über die Mineralstoffbilanz bis zum alten Pferd.
Warum die Heumenge nicht verhandelbar ist
Ein Pferdemagen produziert rund um die Uhr Säure — auch wenn nichts zu fressen da ist. Was daraus für jeden Stall folgt.
Ist mein Pferd zu dick? Der Ernährungszustand richtig beurteilt
Das Auge täuscht — die Hand nicht. Wie Sie den Zustand Ihres Pferdes selbst einschätzen und was die Zahlen dahinter bedeuten.
Zucker und Fruktan im Heu — der Wert, den niemand schätzen kann
Bei stoffwechselkranken Pferden entscheidet der Zuckergehalt des Heus über alles. Und er schwankt stärker, als die meisten glauben.
Mineralstoffe: Wo die wirklichen Lücken sitzen
Nicht die Menge entscheidet, sondern das Verhältnis. Was Calcium, Phosphor, Selen und Zink im Pferd tun — und wo Heu regelmäßig nicht ausreicht.
Kraftfutter: Warum die Portionsgröße wichtiger ist als die Menge
Der Pferdedarm hat eine harte Obergrenze für Stärke je Mahlzeit. Wer sie überschreitet, riskiert Kolik und Hufrehe.
Die Heuanalyse: Wie man richtig probt und was die Werte bedeuten
Eine falsch gezogene Probe ist schlimmer als keine — sie erzeugt eine Zahl, der man vertraut. So macht man es richtig.
Ein Pferd abnehmen lassen, ohne es krank zu machen
Ein Prozent der Lebendmasse pro Woche — mehr nicht. Warum schneller nicht besser, sondern gefährlich ist.
Wie der Energiebedarf eines Pferdes berechnet wird
Warum ein doppelt so schweres Pferd nicht doppelt so viel braucht — und was daraus für die Ration folgt.
Was das Wasser mit dem Pferd macht
Auftrieb, Widerstand und Wassertiefe — die Physik hinter dem Unterwasserlaufband und was sie für die Reha bedeutet.
Das alte Pferd füttern: Wenn Kauen zum Engpass wird
Nicht das Alter ändert den Bedarf, sondern die Zähne. Was das für die Ration bedeutet — und woran man den Übergang erkennt.
Was allgemeines
Wissen leisten kann
Alles auf diesen Seiten gilt allgemein. Die Bedarfswerte stimmen, die Grenzwerte stimmen, die Zusammenhänge stimmen — aber ob sie auf Ihr Pferd zutreffen, hängt an drei Dingen, die hier niemand kennt: an Ihrem Heu, an Ihrer konkreten Ration und am Pferd selbst.
Das ist keine Floskel. Beim Calcium reicht die dokumentierte Spanne für Heu von 1,6 bis 19,4 Gramm je Kilogramm Trockensubstanz. Zwei Rationen, die auf dem Papier identisch aussehen, können deshalb völlig verschieden zu bewerten sein.
Nutzen Sie die Beiträge, um zu verstehen, worauf es ankommt, und um die richtigen Fragen zu stellen. Für eine Aussage über Ihr Pferd braucht es Ihre Zahlen.
Lesen ersetzt
keine Analyse
In der Futterberatung sehen wir uns Pferd, Heu und Ration an und rechnen die Bilanz durch — mit Ihren Werten, nicht mit Tabellenmittel.
