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Pensions-Stall · Dassendorf

Unterbringung mitBlick fürs Einzelne

Ganzheitliche, systematische Betreuung — maximal 20 Boxen in entspannter Atmosphäre.

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Höchstens
20 Pferde

Eine ganzheitliche, systematische Betreuung rund um den schönsten Sport der Welt — mit artgerechten Auslaufflächen und täglichem Weide- oder Paddockgang.

Morgens wird gemistet, nachmittags abgeäppelt. Hengsthaltung wird nicht angeboten.

Drei Arten zu wohnen

Paddockbox „Anbau“

größte Option mit eigenem Paddock

Paddockbox „Hallengang“

helle Boxen mit eigenem Paddock

Außenbox „Hof“

Innenhofboxen mit zwei Fenstern, ohne Paddock

Noch zu ergänzen: Preise für die Boxentypen

Was dazugehört

  • Tägliches Misten
  • Weideservice in Gruppen
  • Decken- und Maskenservice
  • Individuelle Fütterung
  • Medikamentengabe
  • Gestaffelte Heu- und Kraftfutterversorgung

Zubuchbar

  • Aquatrainer
  • Osteopathie
  • Beritt
  • Longentraining
  • Bemer-Decke
  • Bodenarbeit
Blick durch die Stallgasse
In der Box
In der Box
Im Offenstall
Im Offenstall

Zum Trainieren
und Ausreiten

  • Reithalle 20 × 50 m
  • Außenplatz 22 × 60 m
  • Longierhalle
  • Führanlage
  • Aquatrainer
  • Sommer- und Winterpaddocks
  • Direkte Ausreitmöglichkeiten im Sachsenwald
Führanlage

Wie hier
gearbeitet wird

Der Tag auf dem Hof

Morgens wird gemistet, nachmittags abgeäppelt. Dazwischen liegt der Weide- oder Paddockgang, den jedes Pferd täglich bekommt — nicht als Ausnahme bei gutem Wetter, sondern als fester Bestandteil.

Gefüttert wird gestaffelt über den Tag statt in zwei großen Portionen. Das hat einen fachlichen Grund: Ein Pferdemagen produziert rund um die Uhr Magensäure, auch wenn nichts zu fressen da ist. Gepuffert wird sie nur durch Speichel, und Speichel entsteht ausschließlich beim Kauen. Lange Fresspausen sind deshalb die häufigste vermeidbare Ursache für Magenprobleme.

Was „individuelle Fütterung“ konkret heißt

Jedes Pferd bekommt, was zu ihm passt — nicht, was gerade im Eimer ist. Wer eine Ration mitbringt, bekommt sie so gefüttert. Wer keine hat, kann eine bekommen: Die Futterberatung gehört zum Haus.

Auch Medikamentengabe übernehmen wir, ebenso den Decken- und Maskenservice. Bei einem Pferd, das im Winter täglich eingedeckt und im Sommer mit Fliegenmaske versorgt werden muss, macht das den Unterschied zwischen einem funktionierenden Alltag und einem täglichen Termin.

Warum die Zahl der Boxen begrenzt ist

Zwanzig Boxen sind keine bauliche Grenze, sondern eine bewusste Entscheidung. Veränderungen am Pferd — ein leicht verändertes Fressverhalten, ein anderer Gang, ein Fettpolster, das vorher nicht da war — bemerkt nur, wer das Pferd kennt.

Bei zwanzig Pferden ist das möglich. Bei sechzig wird aus Betreuung Verwaltung.

Was Sie
wissen sollten

Fütterung im Stall — wie das praktisch läuft

Heu und Kraftfutter werden gestaffelt über den Tag gegeben, nicht in zwei großen Portionen. Der Grund ist kein organisatorischer, sondern ein physiologischer: Der Pferdemagen produziert ununterbrochen Säure, gepuffert wird sie nur durch Speichel, und Speichel entsteht ausschließlich beim Kauen. Lange Fresspausen sind die häufigste vermeidbare Ursache für Magenprobleme.

Als fachliche Untergrenze gilt 1 kg Grobfutter je 100 kg Lebendmasse am Tag — für ein 600-kg-Pferd also 6 kg. Das ist ein Boden, kein Richtwert; das praktische Optimum liegt bei 1,5 bis 2,0 kg je 100 kg, also 9 bis 12 kg für dasselbe Pferd.

Wenn Sie eine eigene Ration mitbringen, füttern wir sie so, wie sie vorgegeben ist. Wenn Sie keine haben und eine möchten, gehört die Futterberatung zum Haus.

Weide, Paddock und Bewegung

Jedes Pferd bekommt täglich Weide- oder Paddockgang — nicht als Ausnahme bei gutem Wetter, sondern als fester Bestandteil des Tages. Der Weideservice läuft in Gruppen.

Für die Fütterung ist das relevanter, als es klingt: Eigenbewegung erhöht den Energiebedarf spürbar. Ein Pferd mit viel Bewegung im Offenstall liegt rund 20 % über dem Erhaltungsbedarf eines ruhig stehenden Boxenpferds, im Winter ungeschoren noch deutlich darüber. Wer das ignoriert, wundert sich im Frühjahr über den Zustand.

Zum Ausreiten geht es direkt vom Hof aus in den Sachsenwald, der unmittelbar angrenzt.

Wenn etwas ist

Medikamentengabe gehört zu den Inklusivleistungen. Wenn Ihr Pferd eine Behandlung braucht, übernehmen wir die Gabe nach tierärztlicher Anweisung — Sie müssen dafür nicht täglich anreisen.

Bei einem auffälligen Befund melden wir uns. Was wir nicht tun, ist eigenmächtig therapieren: Die Diagnose stellt der Tierarzt, und die Entscheidung über eine Behandlung treffen Sie.

Dass die Zahl der Boxen bei zwanzig gedeckelt ist, hat genau hier seinen Sinn. Eine Veränderung am Pferd — verändertes Fressverhalten, ein anderer Gang, ein Fettpolster, das vorher nicht da war — bemerkt nur, wer das Pferd kennt.

Was Sie beim Einzug klären sollten

Bringen Sie mit oder halten Sie bereit: den Equidenpass, den Impfstatus, Angaben zur bisherigen Ration mit Mengen, den Namen Ihres Tierarztes und Ihres Schmieds sowie Besonderheiten im Umgang — Unverträglichkeiten, Verhalten in der Gruppe, Vorerkrankungen.

Planen Sie außerdem eine Umstellungszeit ein. Ein Futterwechsel wird schrittweise über mehrere Tage vollzogen, nicht von einem Tag auf den anderen; die Darmflora braucht diese Zeit. Dasselbe gilt für die Eingliederung in eine bestehende Gruppe.

Zu Preisen und freien Plätzen sprechen Sie uns bitte direkt an — sie hängen vom Boxentyp und vom Zeitpunkt ab.

Häufige Fragen

Wie viele Pferde stehen auf dem Hof?

Höchstens zwanzig. Das ist eine bewusste Grenze und keine bauliche: Sie erlaubt es, jedes Pferd täglich anzusehen statt zu verwalten. Wer eine Veränderung am Pferd bemerken will, muss es kennen.

Werden Hengste aufgenommen?

Nein, Hengsthaltung bieten wir nicht an.

Wie oft wird gemistet?

Morgens wird gemistet, nachmittags abgeäppelt. Dazu kommt täglicher Weide- oder Paddockgang.

Was ist im Preis enthalten?

Tägliches Misten, Weideservice in Gruppen, Decken- und Maskenservice, individuelle Fütterung, Medikamentengabe sowie gestaffelte Heu- und Kraftfutterversorgung.

Kann ich Zusatzleistungen dazubuchen?

Ja: Aquatrainer, Osteopathie, Beritt, Longentraining, Bemer-Decke und Bodenarbeit.

Kann ich vom Hof aus ausreiten?

Ja. Der Sachsenwald grenzt direkt an, Ausreitmöglichkeiten beginnen hinter dem Hof.

Wie oft und wie viel wird gefüttert?

Gestaffelt über den Tag statt in zwei großen Portionen. Fachlich gilt 1 kg Grobfutter je 100 kg Lebendmasse als absolute Untergrenze und 1,5 bis 2,0 kg als praktisches Optimum — für ein 600-kg-Pferd also 9 bis 12 kg Heu am Tag. Die konkrete Menge richtet sich nach Bedarf und Ernährungszustand des einzelnen Pferdes.

Kann ich mein eigenes Futter mitbringen?

Ja. Wenn Sie eine Ration haben, füttern wir sie so, wie sie vorgegeben ist. Wenn Sie keine haben und eine möchten, gehört die Futterberatung zum Haus.

Wie läuft ein Futterwechsel ab?

Schrittweise über mehrere Tage, nicht von einem Tag auf den anderen. Die Darmflora braucht diese Zeit; ein abrupter Wechsel ist ein vermeidbares Kolikrisiko.

Was muss ich beim Einzug mitbringen?

Equidenpass, Impfstatus, Angaben zur bisherigen Ration mit Mengen, Tierarzt und Schmied sowie Besonderheiten im Umgang — Unverträglichkeiten, Verhalten in der Gruppe, Vorerkrankungen.

Was kostet ein Platz?

Das hängt vom Boxentyp ab. Sprechen Sie uns bitte direkt an — dann bekommen Sie auch gleich die Auskunft, ob und ab wann etwas frei ist.

Werden Medikamente verabreicht?

Ja, die Medikamentengabe gehört zu den Inklusivleistungen. Sie müssen dafür nicht täglich anreisen.